Ein neuer Temperatur Rekord (CO2 Problem nie gehört?)

Heute Mittwoch 8.7.2015 ist es nur normal sommerlich und man kann vielleicht mal wieder bei der Lektüre etwas nachdenken:

“In Genf ist am Dienstagnachmittag mit 39,7 Grad die höchste je gemessene Temperatur auf der Alpennordseite der Schweiz registriert worden. ”

http://www.nzz.ch/panorama/alltagsgeschichten/so-heiss-ist-es-auf-der-alpennordseite-noch-nie-gewesen-ld.985?extcid=Newsletter_08072015_Top-News_am_Morgen

Erstaunlicherweise fehlt bei der NZZ Meldung der Hinweis auf den Klimawandel, das CO2 Problem und die angeblich alles entscheidende Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015.

Ein zweiter Artikel zum Thema Klimawandel erschien heute hier:

https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/07/welches-klimaziel-ist-zweckmaessig.html

“Paris 2015 wird in vieler Hinsicht entscheidend sein. Die Konferenz sollte aber nicht an der Frage «2 versus 1.5 Grad Celsius» scheitern, sondern die Türe für beide Schutzziele möglichst weit offen lassen!”

Dieser Artikel liesst sich in etwa so also ob man dem Vatikan vor 400 Jahren diesen Kompromiss vorschlagen wollte:

“Einigen wir uns darauf die “Venus” als Zentrum unseres Sonnensystems zu akzeptieren. ”

Im Gegensatz zu nutzlosen pseudowissenschaftlichen Diskussionen um ein Klimaziel von +1.5 Grad. plus 2 Grad oder plus 4 Grad sollten wir, als kritische Wissenschaftler, den Entscheidungsträgern klare Zahlen liefern und gleichzeitig an die Verantwortung für zukünftige Generationen erinnern.

Zum Beispiel:

Ein CO2 Gehalt der Atmosphäre von 450 ppm CO2 am Ende dieses Jahrhunderts entspricht in etwa einer mittleren Erwärmung von +2 Grad C im Jahr 2100 mit einem Fehler von +1.5 Grad (-1 Grad). Mit anderen Worten, unser gegenwärtiger Wissensstand ergibt eine plus 6 Grad Erwärmung bei 450 ppm mit rund 3% Wahrscheinlichkeit.

Heute über 400 ppm und jedes Jahr wächst er um etwa 2.5 ppm. Bei einem weiter wie bisher erreichen wir die 450 ppm also schon in rund 20 Jahren!

Falls wir russisches Roulette spielen ablehnen und das Vorsichtsprinzip akzeptieren, dann erwarten und verlangen wir  eine radikale Änderung der Politik und wir verweigern weitere Kollaboration mit Politikern die sich weigern das Vorsorgeprinzip als Verhandlungsgrundlage zu akzeptieren!

 

 

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